Ich habe eine Macke. Wenn ich etwas Neues ausprobiere, schreibe ich es auf. Nicht für andere, sondern für mich. Damit ich beim nächsten Mal weiß, was ich schon kenne, was mich überzeugt hat, was mich enttäuscht hat und wo ich nicht mehr investieren möchte.
Seit Sommer 2022 beschäftige ich mich ernsthaft mit generativer KI. Nicht als Hobby, sondern als berufliche Kernkompetenz. Und wer in diesem Feld aktiv ist, weiß: Die Geschwindigkeit, mit der neue Tools auf den Markt kommen, ist schlicht atemraubend. Jede Woche gibt es mindestens fünf neue Ankündigungen. Product Launches auf Product Hunt. Waitlists, Betas, Early Access. Und dahinter steckt oft entweder echte Innovation oder warmer Wind in schickem UI-Design. Den Unterschied erkennst du nur, wenn du sie tatsächlich nutzt.
Also habe ich begonnen, eine Excel-Tabelle zu pflegen.
Die ehrliche Geschichte hinter dem Excel-Dokument
Das klingt weniger glamourös, als es war. Eine schlichte Tabelle mit vier Spalten: Name des Tools, was mir daran gefällt, was mich stört, und der direkte Link. Keine ausführlichen Rezensionen. Keine Bewertungsskalen. Keine Kategorien. Nur meine persönlichen Notizen, damit ich beim nächsten Kundengespräch nicht krampfhaft überlegen muss, wie der Name dieses Video-Tools nochmal war.
Über Monate ist diese Tabelle gewachsen. Ich habe sie nach Bedarf geöffnet, Einträge ergänzt, manchmal auch Tools wieder gestrichen, weil sie vom Markt verschwunden sind oder weil meine Einschätzung nach längerem Gebrauch eine andere wurde. Das Dokument war nützlich, keine Frage. Aber es war ein Werkzeug für mich allein. Niemand sonst hätte damit etwas anfangen können.
Und dann kam der Moment, wo ich mir gedacht habe: Eigentlich wäre das für andere auch interessant.
Der Unterschied zwischen persönlichen Notizen und einer echten Ressource
Dieser Gedanke klingt einfacher, als er ist. Denn persönliche Notizen und eine echte Ressource für Leser sind zwei fundamental verschiedene Dinge.
In meiner Excel stand zum Beispiel bei einem Tool: „UI nervig, aber Output gut, vor allem für lange Texte.“ Das habe ich verstanden. Du nicht, weil du den Kontext nicht hattest. Du wusstest nicht, mit welcher Aufgabe ich das Tool getestet hatte, welche Alternative ich zum Vergleich herangezogen habe, oder warum mir das Interface konkret auf die Nerven gegangen ist.
Eine Ressource für Leser muss mehr leisten. Sie muss strukturiert sein. Die Tools müssen in Kategorien eingeteilt sein, damit du direkt zu dem springst, was dich interessiert. Bildbearbeitung interessiert dich nicht, aber KI-Tools für Texterstellung schon? Gut, dann willst du nicht durch dreißig Video-Tools scrollen. Sie muss ehrlich sein, nicht werblich. Und sie muss aus echter Nutzungserfahrung kommen, nicht aus Pressemitteilungen und Produktversprechen.
Das war der Punkt, an dem ich entschieden habe, eine eigene Seite dafür aufzubauen.
Was du auf der Seite findest
Aktuell sind es über 50 Tools, verteilt auf mehrere Kategorien. Text, Bild, Video, Audio, Produktivität, Recherche, Coding-Assistenten, Präsentation, und weitere Bereiche, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben. Die Liste ist kein statisches Dokument. Sie wird laufend erweitert, weil ich laufend neue Tools teste.
Jeder Eintrag basiert auf meiner eigenen Erfahrung. Ich habe diese Tools nicht zehn Minuten angeklickt und dann eine Meinung gehabt. Ich habe sie in realen Arbeitssituationen eingesetzt: für Kundenprojekte, für eigene Inhalte, für Aufgaben, die in meiner täglichen Arbeit als KI-Berater und Kommunikationsfachmann tatsächlich vorkommen.
Das ist kein Ranking, obwohl ich Favoriten habe und die auch zeige. Es ist keine Top-10-Liste, die ich nach dem erstellt habe, was gerade viral geht. Es sind meine persönlichen Einschätzungen nach ausführlichem Test.
Was du bei jedem Tool findest
Mir geht es nicht darum, seitenlange Rezensionen zu schreiben. Dafür fehlt die Zeit, und ehrlich gesagt brauchst du das auch nicht. Was du bei jedem Eintrag findest, ist das Wesentliche:
Name des Tools mit direktem Link. Kein Umweg über Suchanfragen.
Was mich überzeugt hat. Ein konkreter positiver Aspekt aus meiner Nutzung, kein nacherzähltes Marketing-Versprechen.
Was mich stört. Jedes Tool hat Schwächen. Ich nenne sie. Wer nur Sonnenseiten zeigt, ist kein ehrlicher Tester.
Eine Sternebewertung. Mein persönliches Gesamturteil auf einen Blick, für alle, die keine Zeit haben, den ganzen Eintrag zu lesen.
Mehr nicht. Kein Rauschen, kein Fülltext. Du siehst sofort, ob ein Tool für dich relevant ist.
Warum keine Affiliate-Links, kein Sponsored Content
Das muss ich ansprechen, weil es die naheliegende Frage ist.
Es wäre ein Leichtes, diese Seite zu monetarisieren. Viele Tool-Anbieter haben Affiliate-Programme. Du verlinkst mit einem speziellen Link, jemand kauft ein Abo, du bekommst eine Provision. Klingt fair. Ist es grundsätzlich auch, solange die Empfehlung ehrlich ist und transparent kommuniziert wird.
Ich habe mich dagegen entschieden, weil ich nicht möchte, dass ein finanzieller Anreiz auch nur den kleinsten Hauch Einfluss auf meine Einschätzung hat. Nicht weil ich mir nicht zutraue, trotzdem objektiv zu sein. Sondern weil ich möchte, dass du als Leser nie daran zweifeln musst. Kein Eintrag auf dieser Seite wurde von einem Anbieter gesponsert. Kein Tool steht dort, weil jemand eine Partnerschaft mit mir eingegangen ist. Was du liest, ist meine ehrliche Einschätzung aus echter Nutzung.
Das ist der einzige Anspruch, den ich an diese Seite stelle.
Was diese Liste nicht ist
Sie ist kein vollständiges Verzeichnis aller KI-Tools weltweit. Es gibt Verzeichnisse, die Tausende von Einträgen haben, oft automatisch aggregiert, ohne jede persönliche Prüfung. Das ist nützlich, wenn du einen Überblick über den Markt willst. Für eine verlässliche Einschätzung ist es wenig hilfreich.
Sie ist auch kein wissenschaftliches Benchmarking. Ich teste keine kontrollierten Szenarien mit identischen Prompts und messe Outputs nach definierten Metriken. Das wäre ein anderes Projekt. Was ich tue, ist praxisnahe Nutzung unter realen Bedingungen.
Und sie ist keine abgeschlossene Arbeit. Das ist vielleicht das Wichtigste: Der KI-Markt verändert sich so schnell, dass eine statische Liste innerhalb von Wochen veraltet sein kann. Ein Tool, das heute überzeugt, wird nächsten Monat vielleicht von einem besseren Wettbewerber überholt. Ich werde die Seite aktiv weiterentwickeln, Einträge aktualisieren, neue Tools ergänzen und veraltete aussortieren.
Warum ich das für wichtig halte
Es gibt gerade einen enormen Bedarf an verlässlicher Orientierung im KI-Tool-Bereich. Nicht für Early Adopter und Tech-Enthusiasten, die ohnehin jeden Launch verfolgen, sondern für die große Mehrheit: Unternehmer, Selbstständige, Kommunikationsfachleute, die KI sinnvoll in ihren Alltag integrieren wollen, aber keine Zeit haben, jeden Hype selbst zu durchleuchten.
Diese Menschen brauchen keine Produktbeschreibungen. Die können sie selbst lesen. Sie brauchen jemanden, der ihnen sagt: Das funktioniert wirklich so, wie versprochen. Das ist für deinen Anwendungsfall geeignet. Das klingt gut, liefert aber nicht. Diesen Dienst möchte ich leisten.
Über 50 Tools stehen aktuell drin. Es werden mehr. Schau vorbei, wenn du das nächste Mal wissen willst, ob ein Tool wirklich hält, was die Landing Page verspricht.
Du findest die Liste direkt hier: