Künstliche Intelligenz: smart, aber nicht ohne Regeln. digitalhandwerk liebt digitale Tools – auch KI. Aber: Nur weil etwas technisch möglich ist, heißt das nicht, dass man es unreflektiert nutzen sollte. Deshalb gebe ich unserem KI-Einsatz eine Spielwiese mit klaren Grenzen. Der Code of Conduct zeigt, wie ich Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einsetze – transparent, nachvollziehbar und im Sinne der Community.
KI ist kein Zauberwesen aus der Zukunft – sie ist längst Teil unseres digitalen Alltags. Ob beim Schreiben, Analysieren oder Automatisieren: Künstliche Intelligenz hilft uns, smarter zu arbeiten. Aber sie bringt auch neue Fragen mit sich:
Wo kommt die KI zum Einsatz?
Welche Daten werden verarbeitet?
Wer trägt die Verantwortung?
Ein offener Umgang mit diesen Fragen ist kein Nice-to-have, sondern ein Muss – für Vertrauen, für ethisches Handeln und für digitale Fairness.
Deshalb habe ich mich entschieden, klare Spielregeln für den Umgang mit KI aufzustellen. Und ich finde: Das sollte jede Organisation tun, die KI einsetzt – egal ob Startup, Mittelstand oder Kommune.
Mit dem kommenden AI Act der EU wird das bald nicht nur eine Frage der Haltung sein, sondern auch der Gesetzgebung. Wir nehmen das vorweg – weil ich überzeugt bin, dass Verantwortung und Innovation Hand in Hand gehen. Generell halte ich fest, dass ich zum Beispiel IMMER KI-Bilder verwende.
Der AI Act der Europäischen Union soll sicherstellen, dass KI-Systeme in Europa vertrauenswürdig, sicher und menschenzentriert sind. Einige zentrale Punkte:
KI-Systeme werden in Risikoklassen eingeteilt (z. B. minimales, begrenztes, hohes oder inakzeptables Risiko).
Hochrisiko-KI-Systeme unterliegen strengen Anforderungen (z. B. Dokumentation, Transparenz, menschliche Aufsicht).
Nutzer sollen erkennen können, wann sie mit einer KI interagieren.
Diskriminierung, Manipulation und undurchsichtige Entscheidungen sollen vermieden werden.
Ich orientiere mich mit diesem Code of Conduct an diesen Prinzipien – und gehe in einigen Punkten bewusst darüber hinaus.
1. Transparenz statt Tarnung
Ich lege offen, wenn Inhalte mithilfe von KI erstellt wurden – egal ob Texte, Bilder oder Analysen. KI ersetzt bei mir keine Menschen, sondern unterstützt sie. Meine Bilder entstehen grundsätzlich mit KI, was mit dem Thema des Blogs zusammenhängt. Texte werden durch ChatGPT oder andere LLMs überprüft und bei Bedarf korrigiert. Auch für Recherchen nutze ich KI – überprüfe die Ergebnisse aber stets selbst.
2. Der Mensch bleibt in der Verantwortung
KI trifft bei mir keine Entscheidungen, die Menschen wesentlich betreffen – etwa bei Bewerbungen, Bewertungen oder Vertragsabschlüssen. Die letzte Entscheidung liegt immer beim Menschen.
3. Datenschutz ist nicht verhandelbar
Personenbezogene Daten werden niemals ungeprüft durch KI-Systeme verarbeitet. Ich achte auf DSGVO-Konformität – sobald es erforderlich ist.
4. Kein Bias, kein Bullshit
Ich bin mir bewusst, dass KI Vorurteile (Bias) reproduzieren kann. Daher überprüfe ich alle KI-generierten Inhalte auf diskriminierende oder stereotype Aussagen und verwende sie nur, wenn sie meinen Qualitäts- und Ethikstandards entsprechen..
5. Offenheit für Feedback und Korrektur
Ich lade meine Community ein, mich auf problematische KI-Nutzungen hinzuweisen. Jeder Hinweis wird ernsthaft geprüft, und ich passe Prozesse an, wenn es notwendig ist.
6. Lernen und weiterentwickeln
KI entwickelt sich schnell weiter. Ich bleibe am Ball, bilde mich fort und aktualisiere diesen Code of Conduct regelmäßig auf Basis neuer Erkenntnisse, Tools und rechtlicher Entwicklungen.
7. Keine manipulative KI
Ich setze keine KI ein, um Menschen gezielt zu manipulieren, ihre Meinung zu beeinflussen oder Emotionen auszunutzen. Meine Kommunikation bleibt ehrlich und menschlich – auch wenn ein Algorithmus mitgeschrieben hat.
8. Zugänglichkeit statt Blackbox
Wo möglich, erkläre ich, wie eingesetzte KI-Systeme funktionieren. Komplexität ist in Ordnung – Intransparenz nicht.
Ich will mit KI gestalten – nicht einfach konsumieren. Deshalb setze ich auf verantwortungsvollen, reflektierten Einsatz. Wer meine Inhalte nutzt oder mit mir zusammenarbeitet, kann sich darauf verlassen: KI macht uns schneller und kreativer – aber niemals weniger menschlich.
Stand: 25.11.2025