Künstliche Intelligenz: smart, aber nicht ohne Regeln. digitalhandwerk liebt digitale Tools – auch KI. Aber: Nur weil etwas technisch möglich ist, heißt das nicht, dass man es unreflektiert nutzen sollte. Deshalb gebe ich unserem KI-Einsatz eine Spielwiese mit klaren Grenzen. Der Code of Conduct zeigt, wie ich Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einsetze – transparent, nachvollziehbar und im Sinne der Community.
KI ist in meiner Arbeit kein Experiment mehr. Sie ist Werkzeug, Infrastruktur und kreativer Partner zugleich. Ich nutze sie täglich: für Texte, Analysen, Automatisierungen, Bildgenerierung, Code und Recherche. Das verpflichtet mich zu Klarheit darüber, wie, warum und mit welchen Grenzen.
Transparenz ist dabei kein Marketingversprechen. Sie ist die Grundlage dafür, dass Du meiner Arbeit vertrauen kannst. Wie meine Texte konkret entstehen, also wer schreibt, wer korrigiert, wer entscheidet und wer die Verantwortung trägt, beschreibe ich ausführlich auf meiner KI-Transparenz-Seite. Dieser Code of Conduct steckt den größeren Rahmen ab.
Der EU AI Act ist seit 2024 in Kraft und wird schrittweise verbindlich. Ich orientiere mich an seinen Prinzipien, gehe in einigen Punkten aber bewusst darüber hinaus. Nicht weil ich muss, sondern weil ich überzeugt bin, dass Verantwortung und Innovation keine Gegensätze sind.
Ich arbeite mit einer Kombination aus Cloud-Modellen und lokal betriebener KI:
Ich kennzeichne KI-unterstützte Inhalte. Das gilt für Texte, Bilder, Analysen und Automationen. Wenn ein LLM mitgeschrieben hat, steht das drin oder ist aus dem Kontext erkennbar. Bei Bildern gilt grundsätzlich: KI.
Texte entstehen von mir, werden mit KI überarbeitet, geprüft oder strukturiert. Die inhaltliche Verantwortung bleibt bei mir. Wie dieser Prozess konkret abläuft, beschreibe ich Schritt für Schritt auf meiner KI-Transparenz-Seite.
KI-Systeme fällen bei mir keine Entscheidungen, die Menschen wesentlich betreffen: keine Personalentscheidungen, keine Vertragsbewertungen, keine Empfehlungen mit direkter Konsequenz für Dritte ohne menschliche Prüfung. Das gilt auch für automatisierte Workflows: Jeder Prozess hat eine klare Verantwortlichkeit, die bei mir liegt.
Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nicht an Cloud-KI-Systeme weitergegeben. Für Workflows mit potenziell sensiblen Daten setze ich auf lokal betriebene Modelle (Ollama auf eigenen Servern in Deutschland/Österreich) oder auf Tools mit nachgewiesener DSGVO-Konformität.
Cloud-Dienste wie Gemini oder Claude nutze ich nur für nicht-personenbezogene Inhalte oder wenn eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt.
KI reproduziert Vorurteile. Das ist keine Hypothese, das ist dokumentiert. Ich überprüfe alle KI-generierten Inhalte auf diskriminierende, stereotype oder faktisch falsche Aussagen. Vor allem bei Recherche-Ergebnissen: KI halluziniert. Jede Quellenangabe, jede Zahl, jede Behauptung wird von mir verifiziert.
Ich setze keine KI ein, um Menschen zu manipulieren: keine Dark Patterns in Texten, keine emotional manipulativen Formulierungsoptimierungen, keine synthetischen Inhalte, die vorgeben, von echten Menschen zu stammen. Persuasion ist in Ordnung. Manipulation nicht.
Ich betreibe KI-Agenten und Automatisierungsworkflows, die selbstständig Aufgaben ausführen. Das schließt das Versenden von Nachrichten, das Verarbeiten von Daten und das Auslösen von Aktionen ein. Diese Systeme haben definierte Grenzen: Sie handeln nach festgelegten Regeln, können keine eigenen Ziele verfolgen und werden regelmäßig überprüft.
Ich lade Dich ein, mich auf problematische KI-Nutzungen hinzuweisen. Jeder Hinweis wird ernsthaft geprüft. Wenn ich etwas falsch mache, passe ich es an, und ich kommuniziere das offen.
KI entwickelt sich schneller als jeder Code of Conduct. Ich halte dieses Dokument aktuell: auf Basis neuer Tools, rechtlicher Entwicklungen (EU AI Act, DSGVO) und eigener Erfahrungen. Ich bin zertifizierter KI-Beauftragter (ISO 42001) und Google Cloud Generative AI Practitioner. Das Lernen hört trotzdem nie auf.
Wenn Du meine Inhalte liest, meine Workshops buchst oder mit mir zusammenarbeitest: Du weißt, wie ich mit KI umgehe. Nicht als Blackbox, sondern als transparentes Werkzeug mit klaren Spielregeln. Wer im Detail wissen will, wie meine Texte konkret entstehen, findet das auf meiner KI-Transparenz-Seite.
KI macht meine Arbeit schneller und oft besser. Sie ersetzt nicht mein Urteil, meine Verantwortung oder meine Stimme.
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